FAQ

Zunächst schildern Sie mir Ihr Anliegen bzw. Ihre Beschwerden. In einem ausführlichen Gespräch arbeiten wir dann die jeweilige Symptomatik so präzise wie möglich heraus. Dabei spielen bei chronischen Erkrankungen nicht nur die Symptome der Hauptbeschwerde, sondern auch konstitutionelle Eigenschaften wie generelles Wärme-Kälte-Empfinden, evtl. Erkältungsneigungen oder mögliche Krankheitsdispositionen eine Rolle. Auch seelische Reaktionsweisen werden in die Betrachtung einbezogen. Bei körperlichen Beschwerden schließt sich eine entsprechende Untersuchen an. Auf diese Weise erhalte ich ein Bild Ihrer Beschwerden, mit dessen Hilfe ich im nächsten Schritt die für Sie passende therapeutische Maßnahme heraussuche.
Bei einer homöopathischen Behandlung suche ich ein homöopathisches Mittel heraus, mit dem wir die Behandlung beginnen.
Bei unserem nächsten Termin überprüfen wir dann, welche Wirkung das Mittel entfaltet hat. Je nach Ergebnis bleiben wir dann bei dem bisherigen Mittel oder es ist ein weiteres Mittel zu wählen. Auf diese Weise wird Bewegung in die bisherige Erkrankung gebracht und der Patient Schritt für Schritt in Richtung Gesundheit geführt.
Eine kinesiologische Behandlung kann entweder ergänzend zur homöopathischen Behandlung oder als eigenständige Therapieform durchgeführt werden. Dies geschieht in erster Linie durch ein diagnostisches Testen als Unterstützung für die homöopathische Mittelwahl, durch Austesten anderer therapeutischer Maßnahmen oder durch das Ausbalancieren beeinträchtigter energetischer Kreisläufe im Körper.

Die Behandlungsdauer hängt von vielen Faktoren ab. In erster Linie natürlich von der Art der Beschwerden, aber auch von Ihren Behandlungszielen.
Oft ist es sinnvoll, im Anschluss an die erfolgreiche Behandlung einer Krankheit eine konstitutionelle Weiterbehandlung anzuschließen. Dies wird vorher aber ausführlich mit Ihnen besprochen.

Die Kosten einer Behandlung richten sich nach der Art und Dauer der Therapie. Weitere Informationen auf unserer Preisseite.

Grundsätzlich ist die Zusammenarbeit zwischen homöopathischen Therapeuten und konventionell arbeitenden Ärzten/Ärztinnen sehr wünschenswert. Viele Erkrankungen erfordern bildgebende oder labortechnische Untersuchungen und entsprechende regelmäßige Kontrollen. Schon allein deshalb ist ein abgestimmtes Vorgehen wichtig. Es gibt auch Erkrankungen, bei denen eine Kombination aus schulmedizinischen Maßnahmen und homöopathischer Therapie sinnvoll ist. Eine schulmedizinische und naturheilkundliche Therapie stehen sich keinesfalls gegenüber. Verordnete Medikamente sollten nur in Absprache mit dem verordnenden Arzt abgesetzt werden.

Private Krankenkassen übernehmen i. d. R. die Kosten. Gesetzlich Versicherte können in den meisten Fällen bei Abschluss einer kostengünstigen Heilpraktikerzusatzversicherung mit einer Übernahme der Kosten rechnen.

Homöopathische Mittel bekommt man in Deutschland ausschließlich in der Apotheke. Man kann sie sich dort ohne Rezept kaufen, d.h. sie sind apotheken-, aber nicht rezeptpflichtig.

Der Homöopathie wird immer wieder vorgeworfen, sie arbeite nur mit Placebos (Scheinmedikamenten), da in den Arzneien in höheren „Potenzierungen“ keine materielle Substanz mehr nachweisbar ist, und bewirke nur eine Verbesserung der Krankheit, weil die Patienten daran glauben. Das ist ein Punkt, der oft Skepsis auslöst und wegen dem die Homöopathie v. a. von der heutigen Schulmedizin oft ohne nähere Betrachtung als unseriös angefeindet wird. Es wäre sehr erfreulich, wenn Homöopathen nur mit Placebos solche Heilungen vollbringen könnten. Das jahrelange mühevolle Erlernen dieser wirkungsvollen Therapie wäre überflüssig. Als Homöopath merkt man allerdings, dass (abgesehen eben von Placebo-Effekten) nicht viel passiert, wenn man einmal nicht gleich das richtige Mittel findet, da nützt auch aller Glaube nichts.

Die Homöopathie wirkt auch bei Kindern, Bewusstlosen und Tieren, welche man nicht so leicht mit Placebos beeindrucken kann. Es spricht auch gegen den Placeboeffekt, dass man mit Homöopathie schwere akute Krankheiten wie Lungenentzündungen und Cholera heilen kann. Selbst wenn es wahr wäre, dass Homöopathen nur mit Placebos arbeiten würden, müssten sich viele Kritiker dafür schämen, dass sie nicht in der Lage sind, mit Placebos ähnlich gute Therapieerfolge zuwege zu bringen. Die Naturwissenschaften sind heute noch nicht so weit, die Wirkungsweise der Homöopathie endgültig und schlüssig zu erklären, doch die Erfahrung (=experimentelle Fakten!) und die Behandlungserfolge sprechen für sich – und diese sind entscheidend, nicht wissenschaftliche Zweifel oder philosophische Betrachtungen.

Nein. Die Therapien in unserer Praxis haben nichts mit Geistheilung, Handauflegen, Glaubensrichtungen oder dergleichen zu tun.

Wir befinden uns auf der Gräfestraße 6 in Kassel. Eine ausführliche Wegbeschreibung zu unserer Praxis finden Sie hier.